Närrischer Frühschoppen
Im vollbesetzen Sängerheim trafen sich Mitglieder, sowie Freunde und Gönner des Vereins zum närrischen Frühschoppen. Der Seckenheimer Musikantenstammtisch brachte ab 11.11 Uhr mit seiner tollen Musik Stimmung in den Saal, nachdem Hänsi Sturz die Gäste begrüßt hatte. Und kaum waren einige Schunkelrunden gespielt erschien eine Abordnung des KV Insulana mit den Prinzessinnen. Prinzessin Sabrina II. von Recht und Glanz und Kinderprinzessin Michelle I. von Nail und Design verkündeten ihr Motto und verteilten ihre hübschen Orden an Aurelianer. Natürlich hatten die Präsidentin und die Sitzungspräsidentin auch 2 Tanzmariechen mitgebracht. Die beiden kleinen Tänzerinnen mit Namen Emily und Lilly erhielten viel Applaus. Auch von Vereinsseite wurden Orden verteilt (selbst hergestellt von Beate Bauer). Nächster Programmpunkt war der Tanz der 6 jungen Mädchen der Dancecompanie, welcher gut beim Publikum ankam. Trainiert werden die Mädels von Maren Sturz. Die Silberlocken und der Aurelia-Oldieexpress durften natürlich auch nicht beim Frühschoppen fehlen, obwohl sie durch Krankheitsfälle personell ein wenig geschwächt waren. Das tat ihrem Gesang jedoch keinen Abbruch beim „Ein bisschen Spass muss sein“ und dem „Wunder von Santo Domingo“. Dieter Spies sang -als Caterina Valente vom Brunnenweg- „Wo meine Sonne scheint“, bei dem einige Stimmen aus dem Publikum zu hören waren. Überhaupt sang das närrische Publikum bei vielen Liedern mit, wie auch beim 2. Auftritt der Sänger. Schließlich sangen sie Ohrwürmer wie „Fiesta Mexikana, unsere Nationalhymne das Badner Lied und der Ilveser Wind“u.a. und natürlich erhielt Dennis Rauhöft stürmischen Applaus für sein Solo von Freddy Quinn „Brennend heißer Wüstensand“. Unsere Seckenheimer Freunde vom Musikantenstammtisch spielten was das Zeug hielt, sodass sich auch Tänzer auf die Tanzfläche begaben und eine Polonnaise durfte ebenfalls nicht fehlen. Dieter und Hänsi gaben einige Witze zum Besten, bevor die „Kettel aus der Hinnergass“ alias Brunhilde Aßmann in ihrer unnachahmlichen Art und Bekleidung in die Bütt stieg. Sie erzählte allerlei Witziges von Arztbesuchen usw. So wurde z.B. einer Städterin auf dem Maimarkt von einem Bauern im Tierzelt auf ihre Frage: wo die Schweine überwintern, erklärt: Bei uns,— meischdens in der Dos‘. Brunhilde hatte die Lacher auf ihrer Seite.
Mit guter Stimmung ging der Vormittag in den Nachmittag über und dann gemütlich zu Ende. Übrigens sah man unter den fastnachtlich gemoddelten Gästen in einem tollen langen Kleid „Conchita Wurst“ -super-.
Isolde Zorn