{"id":1926,"date":"2015-04-03T11:53:38","date_gmt":"2015-04-03T09:53:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aurelia-ilvesheim.de\/blog\/?p=1926"},"modified":"2015-04-03T11:55:05","modified_gmt":"2015-04-03T09:55:05","slug":"theater-bei-aurelia-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aurelia-ilvesheim.de\/blog\/2015\/04\/03\/theater-bei-aurelia-2015\/","title":{"rendered":"Theater bei AURELIA 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">Theater bei Aurelia<\/p>\n<p>&#8222;Zum Teufel Herr Minister&#8220;, die leicht satirische Kom\u00f6die von Hans Schimmel, wurde bereits zweimal in der Mehrzweckhalle aufgef\u00fchrt. H\u00e4nsi Sturz begr\u00fc\u00dfte wie immer in bew\u00e4hrter Art und mit Witz die Besucher, bevor es auf der B\u00fchne rund ging. Das Publikum am\u00fcsierte sich \u00fcber Situationskomik und sehr gelungene Gags und Ausspr\u00fcche der Akteure. Da erscheint der degradierte Teufel (Bernhard Ries) -B\u00f6lchen genannt- auf der Erde, weil er wegen Mitleids mit den im h\u00f6llischen Kessel schmorenden Seelen Mitleid hatte. Er muss sich auf Befehl seines Vorgesetzten, ebenfalls Teufel (H\u00e4nsi Sturz) und s\u00e4chsisch sprechend, auf der Erde bew\u00e4hren. Das hei\u00dft er soll m\u00f6glichst einen Politiker,- weil\u00b4s mehr Punkte bringt,- diabolisch und b\u00f6sartig beeinflussen. Im Vorzimmer des geistig einfach gestrickten Ministers Brause (Michael Waibel) wacht Frau Ohlendorf (Silke Maas) \u00fcber Termine usw. Minister Brause ist ein Vollblutpolitiker, der sich jeder Situation anpasst, nur um an der Macht zu bleiben. Zu Reparaturen von Sch\u00e4den im B\u00fcro des etwas tollpatschigen Ministers ruft die Vorzimmerdame die Hausmeisterin Maria (Kerstin Freihaut) und dazwischen erscheint dann immer wieder der &#8222;Quotent\u00fcrke&#8220; Ali (Martin Thiel) mit Ratschl\u00e4gen und um selbst Gesch\u00e4fte zu machen: &#8222;Ali kann besorge alles&#8220;. Schlie\u00dflich wei\u00df er nicht genau, welchen Posten er eigentlich hat. Auch der pfiffigen Praktikantin Larissa (Alyssa Heiden)will er zu einem Job im Harem eines Scheichs verhelfen, obwohl sie das nicht m\u00f6chte. Eine Lobbyistin (Monika Ottinger), die dem Minister alle m\u00f6glichen Dienste und Gesch\u00e4ftsideen anbietet (Hauptsache es bringt ihr Geld), erscheint ebenfalls im B\u00fcro. Dazwischen sorgt nun der Teufel B\u00f6lchen f\u00fcr ziemlich viel Durcheinander. Au\u00dferdem taucht in der hei\u00dfen Phase des Wahlkampfs der Ministers auch noch seine, bisher nicht gekannte, Schwester Kamilla auf. Als Sozialhilfeempf\u00e4ngerin sieht sie vieles anders als ihr Bruder und sagt ihm auch offen ihre Meinung. Zu allem Durcheinander kommt ein selbsternannter K\u00f6nig einer S\u00fcdseeinsel (Dennis Rauh\u00f6ft) hinzu, um vom Minister Entwicklungshilfe abzustauben. Auf die Frage, woher er komme, sang er &#8222;Wo meine Sonne scheint&#8220; usw. und der ganze Saal sang mit. Indessen war der Oberteufel und Chef von B\u00f6lchen \u00fcberhaupt nicht zufrieden mit der Vorgehensweise des Degradierten, als sich auch noch herausstellte, dass Kamilla vom &#8222;Himmel geschickt wurde&#8220;. Da B\u00f6lchen jetzt der R\u00fcckweg in die H\u00f6lle versagt wird, l\u00e4sst sie ihm Fl\u00fcgelchen wachsen &#8212;und die braucht man eher im Himmel.<br \/>\nWer nun diese Kom\u00f6die gern noch sehen m\u00f6chte, kann f\u00fcr Sonntag, 29.03., (17.00 Uhr Beginn) Karten an der Abendkasse erhalten. F\u00fcr Samstag 28.03. sind nur noch einzelne Restkarten an der Abendkasse erh\u00e4ltlich. Die Kasse \u00f6ffnet jeweils 1 Stunde vor Spielbeginn.<br \/>\nAm ersten Theaterabend wurden zwei verdiente Laienschauspieler ganz besonders mit Pr\u00e4senten geehrt und zwar:<\/p>\n<p>Bernhard Ries steht seit 40 Jahren in verschiedensten Rollen auf der B\u00fchne<br \/>\nund<br \/>\nBrunhilde A\u00dfmann ist bereits seit 50 Jahren ununterbrochen bei Aurelia -Theaterauftritten zu sehen. Sie spielte schon als Kind mit.<br \/>\nHans Sturz bedankte sich bei der Regisseurin Ingrid Bien, bei Elke Heiden f\u00fcr Maske n und Frisuren, bei Rolf Lerch f\u00fcr die Beleuchtung, bei Hans Katzenmaier f\u00fcr die Technik und bei Roland Gerth und Michael Dorn f\u00fcr den B\u00fchnenaufbau. Au\u00dferdem ging sein Dank an die Helfer am Tresen und in der K\u00fcche, die Helfer vom MZH-Einr\u00e4umen und an den Hausmeister, sowie an die G\u00e4rtnerei Bl\u00fcmmel f\u00fcr den Tischschmuck und sonstige Sponsoren.<\/p>\n<p>Isolde Zorn<br \/>\nund sah uns der MM in der Ausgabe vom 24.M\u00e4rz 2015<br \/>\nEin himmlisches Vergn\u00fcgen<br \/>\nVon unserem Redaktionsmitglied Klaus Neumann<br \/>\nMit einem akustischen Paukenschlag beginnen derzeit die Auff\u00fchrungen der Theatergruppe des MGV Aurelia Ilvesheim. In der Mehrzweckhalle ert\u00f6nt der Kracher &#8222;Highway to Hell&#8220; der Hard-RockBand AC\/DC. Durchaus symboltr\u00e4chtig hauen die australischen Rocker in die Gitarrensaiten. Denn die Ilvesheimer Laienspielgruppe befindet sich beim aktuellen St\u00fcck &#8222;Zum Teufel, Herr Minister&#8220; auf der Hauptverkehrsstra\u00dfe in die H\u00f6lle. Bereits zweimal stand das Ensemble um Regisseurin Ingrid Bien auf der B\u00fchne der Mehrzweckhalle. Am Samstag und Sonntag, 28. und 29. M\u00e4rz, werden die Teufelsh\u00f6rner erneut gewetzt, wenn H\u00e4nsi Sturz die Besucher wieder wortgewaltig und humorvoll begr\u00fc\u00dft. Das St\u00fcck, so k\u00fcndigt Sturz an, ist etwas anders als sonst. Und der Dauergast registriert in den folgenden drei Stunden, dass sich die Laienspielgruppe auf Neuland begeben hat. Aktuell wurde Abschied genommen vom rustikalen Schwank mit derbem Witz. Aufgef\u00fchrt wird eine satirische Kom\u00f6die, in der die vielen Verfehlungen in dieser Gesellschaft aufgedeckt und abgewatscht werden. Die einen Besucher haben dem Bauernschwank nachgeweint, andere fanden die Neuorientierung teuflisch gut.<br \/>\nDie Laienschauspieler sind jedenfalls Garant daf\u00fcr, dass der Besucher teuflisch gut unterhalten wird und dabei ein himmlisches Vergn\u00fcgen erleben kann. Herrlich, wie die Gruppe die Szenen umsetzt, die Autor Hans Schimmel ins Drehbuch geschrieben hat. Ein D\u00e9j\u00e0-vu folgt dem anderen. \u00c4hnlichkeiten mit Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sind wohl rein zuf\u00e4llig und nicht gewollt &#8211; aber deren unehrliches, raffgieriges, egoistisches Verhalten wird an den Pranger gestillt. Ganz aktuell wird da auch das unm\u00e4\u00dfige Verhalten der griechischen Regierung moniert. Die Versuchung steckt in so manchem Menschen. Das Ilvesheimer Ensemble zeigt auch warum. Teufel ringen um die Seelen. Beliar (H\u00e4nsi Sturz) schickt B\u00f6lchen (Bernhard Ries) in ein Ministerium, um hier &#8222;Beute&#8220; zu machen. In Minister Brause (Michael Waibel) glaubt der Teufel ein Opfer gefunden zu haben. Die Guten behalten letztendlich die Oberhand. Die angebliche Schwester von Politiker Brause (Brunhilde A\u00dfmann) und seine Sekret\u00e4rin Sabine Ohlendorf (Silke Maas) sind von der himmlischen Fraktion und wischen den Teufeln eins aus.<br \/>\nIn diesen Kampf sind auch Hausmeisterin Maria Wuttke (Kerstin Freihaut), der Quotent\u00fcrke Ali (Martin Thiel), die Lobbyistin Sarah W\u00fcnsch (Monika Ottinger), Praktikantin Larissa Knebel (Alyssa Heiden) sowie K\u00f6nig Tutu (Dennis Rauh\u00f6ft) involviert. Der verdiente Applaus prasselte am Ende auf die Theaterspieler nieder.<br \/>\nEine Ehrung gab es f\u00fcr zwei besonders verdiente Aurelia-Theaterspieler: Bernhard Ries steht seit 40 Jahren auf der B\u00fchne, Brunhilde A\u00dfmann immerhin schon 50 Jahre. Viel Einsatz f\u00fcr den Verein!<br \/>\nMitwirkende: Michael Waibel, Bernhard Ries, Brunhilde A\u00dfmann, Silke Maas, Kerstin Freihaut, H\u00e4nsi Sturz, Martin Thiel, Monika Ottinger, Alyssa Heiden, Dennis Rauh\u00f6ft.<br \/>\nRegie: Ingrid Bien<br \/>\nMaske: Elke Heiden, Technik: Hans Katzenmaier, B\u00fchne: Roland Gerth, Michael Dorn, Beleuchtung: Rolf Lerch.<br \/>\nWeitere Auff\u00fchrungen: Samstag, 28. M\u00e4rz, 19 Uhr, Sonntag, 29. M\u00e4rz, 17 Uhr, in der Mehrzweckhalle. Karten: 10 Euro f\u00fcr Erwachsene, Kinder bis einschlie\u00dflich 14 Jahre: 5 Euro.<\/p>\n<p>\u00a9 Mannheimer Morgen, Dienstag, 24.03.2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theater bei Aurelia &#8222;Zum Teufel Herr Minister&#8220;, die leicht satirische Kom\u00f6die von Hans Schimmel, wurde bereits zweimal in der Mehrzweckhalle aufgef\u00fchrt. H\u00e4nsi Sturz begr\u00fc\u00dfte wie immer in bew\u00e4hrter Art und mit Witz die Besucher, bevor es auf der B\u00fchne rund ging. 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