{"id":192,"date":"2009-10-05T12:00:00","date_gmt":"2009-10-05T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/aurelia-ilvesheim.de\/blog\/?p=192"},"modified":"2010-05-01T23:06:13","modified_gmt":"2010-05-01T21:06:13","slug":"tagesausflug-des-mgv-aurelia-nach-wurzburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aurelia-ilvesheim.de\/blog\/2009\/10\/05\/tagesausflug-des-mgv-aurelia-nach-wurzburg\/","title":{"rendered":"Tagesausflug des MGV AURELIA nach W\u00fcrzburg"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstag, 03.10.09, war es soweit; nach etlichen Jahren startete wieder einmal eine Gruppe von Aureliamitgliedern zu einem Tagesausflug. P\u00fcnktlich um 8:00 Uhr ging\u2019s los Richtung W\u00fcrzburg. Roland Gerth hatte alles gut organisiert und \u00fcberraschte die Ausfl\u00fcgler bei der ersten Pause am Rasthof \u201eJagsttal\u201c mit frischen Laugebrezeln. Nach dieser kleinen St\u00e4rkung erreichten wir bald gut gelaunt unser Ziel, wo uns bei der Fahrt hinunter ins Maintal die Festung Marienberg gr\u00fc\u00dfte. Beim Residenzschloss verlie\u00dfen wir den Bus und stellten uns nach kurzem Fu\u00dfweg zun\u00e4chst einmal in die lange Schlange der wartenden Touristen.<\/p>\n<p><!--more-->Doch schneller als erwartet konnten wir die Residenz der fr\u00fcheren F\u00fcrstbisch\u00f6fe, das Hauptwerk des s\u00fcddeutschen Barock, mit F\u00fchrung, besichtigen.  Nach Pl\u00e4nen von Balthasar Neumann erbaut, ist sie eines der bedeutendsten Schl\u00f6sser Europas und als Kulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. Unbedingt sehenswert sind das einzigartige freitragende Treppenhaus und das von dem Venezianer Giovanni Battista Tiepolo erschaffene gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Fresko der Welt im Obergeschoss des Treppenhauses. Bei der Zerst\u00f6rung der Stadt am 16.03.1945 durch einen Luftangriff blieben Treppenhaus, wei\u00dfer Saal mit seinen wundersch\u00f6nen Stuckarbeiten, der Kaisersaal und der Gartensaal erhalten. Alle S\u00e4le, wie auch der wiederhergestellte Spiegelsaal sorgten bei uns Besuchern f\u00fcr Staunen. Wir verlie\u00dfen die Residenz um zum B\u00fcrgerspital zu spazieren. Heute ist in dem ehemaligen Spital ein riesiges Restaurant untergebracht, in welchem wir unser Mittagessen einnahmen. Gut gest\u00e4rkt ging\u2019s weiter zu einer Stadtf\u00fchrung durch die Innenstadt W\u00fcrzburgs. Wie zur Begr\u00fc\u00dfung l\u00e4uteten alle Glocken des Doms als wir das Lusamg\u00e4rtlein mit dem Grabdenkmal von Walther von der Vogelweide betraten. Nat\u00fcrlich war auch der Dom mit seiner Innenausstattung von Alt-und Neuzeit beeindruckend, bevor wir weiter durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Richtung Main zum Rathaus mit seinem hohen romanischen Turm weiterzogen.<\/p>\n<p>Leider reichte uns nicht die Zeit, von der alten Mainbr\u00fccke auf die Silhouette der Stadt zu schauen, denn schon ging\u2019s weiter zum Juliusspital. Hier wurden wir von unserem Stadtf\u00fchrer weitergereicht an eine F\u00fchrerin des Spitals. Sie erkl\u00e4rte uns die Entstehung dieser Barockanlage durch F\u00fcrstbischof Echter, der das Spital 1576 f\u00fcr arme kranke B\u00fcrger errichten lie\u00df. Hier ist heute au\u00dfer einem Krankenhaus und einem Altenheim auch die zweitgr\u00f6\u00dfte Weinkellerei Deutschlands untergebracht. Als sich die Kellert\u00fcr \u00f6ffnete, schlug uns schon Weingeruch  entgegen und so stiegen wir eine steile Treppe hinab ins Kellergew\u00f6lbe. Hier wurden wir mit einem Glas Wein empfangen und schlenderten damit einen 250 m langen Gang mit gro\u00dfen z.T. reichverzierten Holzf\u00e4ssern entlang. Unser unterirdischer Weg wurde stimmungsvoll  beleuchtet mit Kerzen in Bocksbeutelflaschen, bevor wir mit weiterer Weinverkostung wieder dem Tageslicht entgegensteigen konnten. Solcherma\u00dfen in gute Stimmung gebracht wurden zuvor nat\u00fcrlich auch einige Lieder angestimmt und dann ging\u2019s wieder zur\u00fcck ins B\u00fcrgerspital. (Witzigerweise von Spital zu Spital)   Bei einigen \u201eViertele W\u00fcrzburger Wein\u201c gab es f\u00fcr jeden eine  fr\u00e4nkische Vesperplatte. Die Zeit verging recht schnell und bald hie\u00df es: \u201eder Bus steht vor der T\u00fcr\u201c.<\/p>\n<p>Gut gest\u00e4rkt, aber auch etwas m\u00fcde durch die zur\u00fcckgelegte Fu\u00dfstrecke und die vielen sch\u00f6nen Eindr\u00fccke, fuhren wir bald z\u00fcgig Richtung Ilvesheim. Renate Reis bedankte sich f\u00fcr alle Teilnehmer bei Roland Gerth f\u00fcr die gute Organisation und mit dem Wunsch, im n\u00e4chsten Jahr wieder einen Ausflug vorzubereiten. Auch Roland Gerth freute sich \u00fcber die rege Teilnahme und gab seiner Hoffnung Ausdruck, im kommenden Jahr mit 2 Bussen fahren zu k\u00f6nnen. Gegen 22 Uhr hatte uns nach reibungsloser Fahrt die Insel wieder, mit dem Res\u00fcmee: es war ein sch\u00f6ner Tag in W\u00fcrzburg.<\/p>\n<p><em>Isolde Zorn<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag, 03.10.09, war es soweit; nach etlichen Jahren startete wieder einmal eine Gruppe von Aureliamitgliedern zu einem Tagesausflug. P\u00fcnktlich um 8:00 Uhr ging\u2019s los Richtung W\u00fcrzburg. Roland Gerth hatte alles gut organisiert und \u00fcberraschte die Ausfl\u00fcgler bei der ersten Pause am Rasthof \u201eJagsttal\u201c mit frischen Laugebrezeln. 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