{"id":1391,"date":"2013-04-22T15:45:27","date_gmt":"2013-04-22T13:45:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aurelia-ilvesheim.de\/blog\/?p=1391"},"modified":"2013-12-18T23:28:09","modified_gmt":"2013-12-18T22:28:09","slug":"theater-bei-mgv-aurelia-im-april-2013-drum-pruefe-wer-sich-ewig-windet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aurelia-ilvesheim.de\/blog\/2013\/04\/22\/theater-bei-mgv-aurelia-im-april-2013-drum-pruefe-wer-sich-ewig-windet\/","title":{"rendered":"Theater bei MGV AURELIA im April 2013: &#8222;Drum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet&#8220;"},"content":{"rendered":"<h4>Die Theatergruppe des MGV AURELIA spielte Theater\u00a0 und viele\u00a0 kamen, sahen und wurden pr\u00e4chtig unterhalten.<\/h4>\n<p>Nachfolgend zwei Berichte aus dem Mannheimer Morgen. Wer noch mehr \u00fcber die Arbeit der Theatergruppe an diesem St\u00fck erfahren will, sollte die Sparte &#8222;Theatergruppe&#8220; anw\u00e4hlen.<\/p>\n<h2>Ilvesheim: Theatergruppe des MGV Aurelia spielt die Kom\u00f6die \u201eDrum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet\u201c<\/h2>\n<h4>Herausforderung mit zweigeteilter B\u00fchne gemeistert \/ Geschlechterkampf mit List und T\u00fccke<\/h4>\n<p>Von unserem Redaktionsmitglied Klaus Neumann<\/p>\n<p>Der Kampf der Geschlechter treibt zuweilen seltsame Bl\u00fcten. Die einen wollen unbedingt unter die Haube, die anderen versuchen gerade dies mit Macht zu verhindern. Um das Ziel zu verwirklichen, sind fast alle Mittel recht. Allerhand List und T\u00fccke kommen zum Einsatz, immer das Ziel vor Augen: Ehe schlie\u00dfen, respektive selbige verhindern. Gut, dass es professionellen Beistand gibt. F\u00fcr die einen ein Eheverhinderungs-, f\u00fcr die anderen ein Eheanbahnungsinstitut.<\/p>\n<p>Die Theatergruppe des MGV Aurelia Ilvesheim setzt in ihrem neuen St\u00fcck &#8222;Drum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet&#8220; diesen Geschlechterkampf eindrucksvoll, kurzweilig und pointenreich um. Die Kom\u00f6die in drei Akten verlangt von den Akteuren noch mehr Konzentration als sonst. Denn bei dem Lustspiel des Autors Hans Schimmel ist die B\u00fchne erstmals zweigeteilt.<\/p>\n<p>Der Zuschauer blickt auf zwei B\u00fcros, in denen Handlungen teilweise parallel ablaufen. Phasenweise gibt es auch gemeinsame Eins\u00e4tze, von h\u00fcben nach dr\u00fcben, von dr\u00fcben nach h\u00fcben. Das erfordert von den Laienschauspielern auch pr\u00e4ziseste Spracheins\u00e4tze, ganz zu schweigen von den schauspielerischen Talenten. Es sei vorweggenommen: Die B\u00fchnen-Aurelianer machten ihrem guten Ruf wieder alle Ehre und setzten das schwierige St\u00fcck gekonnt um.<\/p>\n<p>Noch zweimal kann man erfahren, was Bernhard Bleibtreu (Bernhard Ries) &#8211; Chef des Eheverhinderungsinstituts &#8222;Bleib alleine, aber sei gl\u00fccklich&#8220; &#8211; seinen Kunden r\u00e4t. Zu diesen z\u00e4hlen der r\u00fcstige Senior Albert Mecker (H\u00e4nsi Sturz), der typische Junggeselle Ulrich Meisenkaiser (Michael Waibel) und die resolute Marion Gabelstein (Alyssa Heiden). Bleibtreu vesucht, sein Klientel vor dem Joch der Ehe zu bewahren.<\/p>\n<h4>Der Braut eine Chance<\/h4>\n<p>Die andere Seite vertritt die toughe Siggi Rapp (Silke Maas) in ihrem Eheanbahnungsinstitut &#8222;Gib der Braut eine Chance&#8220;. Hoffnungen in ihre F\u00e4higkeiten setzen das sp\u00e4te M\u00e4dchen Auguste Meisel (Monika Ottinger), die mannstolle Jutta Reinhard (Anja Kohl) und der tollpatschige Holger Reimut (Manuel Steegm\u00fcller). Mal hier und mal da funkt der homosexuelle Putzmann Maddin (Martin Thiel) dazwischen. Mit seinem ausgesprochenen Hang zu Hollywood-Filmen und der Darstellung von Szenen durchaus w\u00f6rtlich zu verstehen.<\/p>\n<p>Im krassen Gegensatz dazu die Bilderbuch-Beamtin Marianne Wucherpfennig (Kerstin Gudat). Eigentlich war f\u00fcr die Rolle Brunhilde A\u00dfmann vorgesehen. Doch die langj\u00e4hrige Laienschauspielerin wurde krank. Sie h\u00fctet derzeit noch das Bett, will aber am Samstag und Sonntag wieder auf der B\u00fchne stehen. So kam es dazu, dass Kerstin Gudat drei Tage vor der ersten Auff\u00fchrung die Rolle \u00fcbernahm. Die junge Mutter, die bereits auf der B\u00fchne stand, wollte eine Babypause einlegen. Doch ihrer Truppe zuliebe schl\u00fcpfte sie kurzerhand in die Rolle der Finanzbeamtin. Sie tat dies mit Bravour, spielte \u00fcberzeugend ihren Part.<\/p>\n<p>Wie alle anderen Ensemblemitglieder auch. Herrlich, wie Irrungen und Verwirrungen umgesetzt werden. Da schl\u00fcpfen die B\u00fcroleiter auch in die Rolle des anderen Geschlechts. Und zum Schluss bringt das abgekartete Spiel dann doch ein paar Willige mit Unwilligen zusammen. Regie hat Ingrid Bien-Morr gef\u00fchrt. Die Besucher waren von H\u00e4nsi Sturz wieder einmal humorvoll, vielsprachig und mit \u00dcberl\u00e4nge auf das &#8222;Theater by Aurelia&#8220; eingestimmt worden.<\/p>\n<p>\u00a9 Mannheimer Morgen, Montag, 08.04.2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Ilvesheim: Hans Schimmel verfolgt Auff\u00fchrung seiner Kom\u00f6die<\/h2>\n<h4>Autor begeistert von Aurelia-Theater: Hans Schimmel schrieb das St\u00fcck, das die Aurelia-Akteure auff\u00fchrten.<\/h4>\n<p>Hans Schimmel zeigte sich sehr angetan. Der Autor sah erstmals eine Auff\u00fchrung seiner Kom\u00f6die &#8222;Drum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet&#8220;. Seine Begeisterung entfachte die Theatergruppe des MGV Aurelia Ilvesheim. Das Ensemble um die Regisseurin Ingrid Bien-Morr hat am vergangenen Wochenende das St\u00fcck zweimal aufgef\u00fchrt (wir berichteten). Bei der Sonntagsvorstellung war Hans Schimmel mit seiner Ehefrau pr\u00e4sent. Und er freute sich, dass sein nicht einfaches St\u00fcck genial interpretiert wurde.<\/p>\n<p>Hans Schimmel ist in der Kurpfalz geboren, wo er heute noch lebt. &#8222;Die Menschen in meiner Region reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Meines Erachtens ist es eine der sch\u00f6nsten Gegenden Deutschlands. Eingeschlossen vom Odenwald und der Pfalz, mit Metropolen wie Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg l\u00e4sst es sich hier sehr gut leben&#8220;, schreibt er auf seiner Homepage.<\/p>\n<p>Der Autor geht einem ganz normalen Beruf nach. Er bem\u00fcht sich neben seinem Hobby, dem Theaterspielen und St\u00fccke schreiben, Menschen die Betriebswirtschaftslehre und Regeln der Logistik beizubringen. &#8222;F\u00fcr mich ist es immer ein wundersch\u00f6ner Moment, wenn den Absolventen die Diplome und Zeugnisse \u00fcberreicht werden&#8220;, so der Hobbyautor.<\/p>\n<p>Wie ist er zum Theater gekommen? Vor einigen Jahren hatte seine Gattin die Idee, etwas gemeinsam zu unternehmen. Damit meinte sie ein gemeinsames Hobby. Zur gleichen Zeit suchte der Theaterverein &#8222;Brettlhupfer&#8220; neue Mitglieder. Hans Schimmel wollte hier nur hinter den Kulissen ein wenig mitwirken: B\u00fchnenbilder bauen und bei den Auff\u00fchrungen Bier ausschenken. Allerdings fehlte damals ein m\u00e4nnlicher Darsteller und so stand er schneller auf den Brettern, als es ihm lieb war. Heute spielt er nicht nur, sondern schreibt auch die B\u00fchnenst\u00fccke und f\u00fchrt Regie.<\/p>\n<p>Sein St\u00fcck &#8222;Drum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet&#8220; wird von der Aurelia-Theatergruppe am Wochenende noch zweimal aufgef\u00fchrt. Der Vorhang hebt sich am Samstag, 13. April, um 19 Uhr und am Sonntag, 14. April, um 17 Uhr, jeweils in der Ilvesheimer Mehrzweckhalle.<\/p>\n<p>neu<\/p>\n<p>\u00a9 Mannheimer Morgen, Freitag, 12.04.2013<em><\/em><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Theatergruppe des MGV AURELIA spielte Theater\u00a0 und viele\u00a0 kamen, sahen und wurden pr\u00e4chtig unterhalten. Nachfolgend zwei Berichte aus dem Mannheimer Morgen. Wer noch mehr \u00fcber die Arbeit der Theatergruppe an diesem St\u00fck erfahren will, sollte die Sparte &#8222;Theatergruppe&#8220; anw\u00e4hlen. 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