{"id":98,"date":"2010-05-01T17:54:56","date_gmt":"2010-05-01T15:54:56","guid":{"rendered":"http:\/\/aurelia-ilvesheim.de\/blog\/?page_id=98"},"modified":"2013-12-20T15:28:26","modified_gmt":"2013-12-20T14:28:26","slug":"theatergruppe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.aurelia-ilvesheim.de\/blog\/theatergruppe\/","title":{"rendered":"Theatergruppe"},"content":{"rendered":"<h1>Geschichte und mehr<\/h1>\n<p>Das Theaterspiel hat eine gro\u00dfe Tradition beim MGV Aurelia. Bereits in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden Theaterst\u00fccke und Singspiele einstudiert, die bei den vereinseigenen Weihnachts- oder Muttertagsfeiern, zun\u00e4chst im fr\u00fcheren Vereinslokal \u201eSchiff\u201c und sp\u00e4ter in der Mehrzweckhalle, aufgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Um die oft abendf\u00fcllenden St\u00fccke auch einem breiteren Publikum zug\u00e4nglich zu machen, veranstaltete der MGV Aurelia im Jahre 1980 erstmals einen separaten Theaterabend in der Mehrzweckhalle Ilvesheim.<\/p>\n<p>Die Resonanz war \u00fcberw\u00e4ltigend und seither sind die allj\u00e4hrlich an 2 Wochenenden im Fr\u00fchjahr und vor meist ausverkauftem Haus stattfindenden Theaterabende aus dem Ilvesheimer Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Auch au\u00dferhalb der Grenzen Ilvesheims hat sich die Theatergruppe einen Namen gemacht, so dass Auff\u00fchrungen bei befreundeten Vereinen und unter anderem auf der Freilichtb\u00fchne im Herzogenriedpark folgten.<\/p>\n<p>Im Jahre 2004 fand die 25. Spielzeit seit 1980 statt. Dies wurde zum Anlass genommen, 4 Mitglieder der Theatergruppe zu ehren, die ununterbrochen bei allen 25 Theaterst\u00fccken auf der B\u00fchne standen : Brunhilde Assmann, Dieter Spies, H\u00e4nsi Sturz und Bernhard Ries. Eine Fotoausstellung im Foyer der Mehrzweckhalle zeigte Spielszenen aller bisher aufgef\u00fchrten St\u00fccke.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck, das in diesem Jahr zur Auff\u00fchrung kam, hie\u00df \u201eEiner spinnt immer\u201c von Wilfried Reinehr und war sicherlich eines der Highlights der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p>Die wichtigste Person einer Theatergruppe ist zweifellos der Regisseur. Untrennbar mit der Theatergruppe ist der Name eines Mannes verbunden, der sie \u00fcber 50 Jahre gef\u00fchrt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist : Heinz Feuerstein. Bereits im Jahre 1996 \u2013 anl\u00e4sslich des damaligen Theaterabends \u2013 erhielt er f\u00fcr seine langj\u00e4hrige ehrenamtliche T\u00e4tigkeit aus den H\u00e4nden von Altb\u00fcrgermeister Roland Esche die goldene Ehrennadel des Landes Baden-W\u00fcrttemberg mit einer Urkunde des Ministerpr\u00e4sidenten Erwin Teufel. B\u00fcrgermeister Esche schloss seine Laudatio mit den Worten \u201eBleiben Sie der, der Sie wirklich sind, ein aktiver B\u00fcrger im positiven Sinne. Der Gemeinderat ist ebenso stolz auf Sie wie ich.\u201c<\/p>\n<p>Die \u00c4ra Heinz Feuerstein ging im Jahre 2005 zu Ende, als er die Leitung der Theatergruppe an J\u00fcrgen Kunkel \u00fcbergab.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Kunkel f\u00fchrte die Theatergruppe bis zum Jahre 2009, als \u201eDie Ged\u00e4chtnisl\u00fccke\u201c aufgef\u00fchrt wurde. Dieses St\u00fcck war auch das letzte von Dieter Spies, der nach \u00fcber 50 Jahren Abschied von der Aurelia-B\u00fchne nahm.<\/p>\n<p>Seit 2010 ist Ingrid Bien die Leiterin der Theatergruppe.<\/p>\n<p>Unter ihrer Regie probt die aktuelle Gruppe (Brunhilde Assmann, Silke Maas, Anja Kohl, Monika Ottinger, Alyssa Heiden, Manuel Steegm\u00fcller, Michael Waibel, Martin Thiel, H\u00e4nsi Sturz und Bernhard Ries) bereits seit Anfang des Jahres das neue St\u00fcck \u201eDrum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet\u201c von Hans Schimmel ein.<\/p>\n<p>Die Premiere steigt am 6.April 2013, wenn es wieder hei\u00dft: \u201eTheater bei Aurelia\u201c. Die weiteren Termine sind am 7., 13. und 14. April 2013.<\/p>\n<p>Die Theatergruppe freut sich auf Ihren Besuch.<\/p>\n<p><em>Bernhard Ries<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bericht<\/strong><\/p>\n<h1>Drum pr\u00fcfe, wer sich ewig windet<\/h1>\n<p>So hie\u00df das Theaterst\u00fcck, das die Theatergruppe in diesem Jahr vor einige schwierige Aufgaben stellte.<\/p>\n<p>Zum einen gestalteten sich die Probearbeiten nicht einfach,\u00a0 weil das St\u00fcck doch ein ganz anderes war, als bisher gewohnt. Spielte sich die Handlung doch auf einer zweigeteilten B\u00fchne mit teilweise parallel laufenden Szenen ab.<\/p>\n<p>Zum anderen gab es auch Schwierigkeiten, was den B\u00fchnenaufbau betraf. Die zweigeteilte B\u00fchne musste f\u00fcr die Zuschauer auch optisch so dargestellt\u00a0 werden.\u00a0 Es galt also,\u00a0 u.a. die einzelnen Kulissenteile frisch zu streichen. Es standen kaum Helfer zur Verf\u00fcgung, so dass die Theatergruppe fast alle Arbeiten in eigener Regie erledigen musste. Dies war neben der Probearbeit nat\u00fcrlich eine zus\u00e4tzliche Belastung und dem ohnehin schon angespannten Nervenkost\u00fcm nicht gerade f\u00f6rderlich.<\/p>\n<p>Einzig Roland Gerth, zeitweise Dieter Spies und, nicht zu vergessen,\u00a0 Joshua Heiden, halfen der Theatergruppe bei der Gestaltung der B\u00fchne mit. Vielen Dank hierf\u00fcr, die B\u00fchne war super.<\/p>\n<p>Nicht genug damit, wurde auch noch Brunhilde A\u00dfmann eine Woche vor der Premiere so krank, dass sie\u00a0 bei den ersten beiden Auff\u00fchrungen nicht mitspielen konnte. Nun war guter Rat wirklich teuer.<\/p>\n<p>Die Regisseurin Ingrid Morr fragte bei Kerstin Gudat nach, die in diesem Jahr eigentlich wegen der Geburt ihres Sohnes aussetzen wollte. Kerstin sagte sofort zu, die Rolle zu \u00fcbernehmen. Ganze drei Tage vor der Auff\u00fchrung erhielt sie das Rollenbuch, kam zur Probe und spielte ihre Rolle mit Bravour. Gut gemacht, Kerstin.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr Brunhilde und wichtig f\u00fcr die Theatergruppe: Sie war am zweiten Wochenende\u00a0 wieder einsatzbereit, so dass sie wie gewohnt souver\u00e4n ihre Rolle spielen konnte. Stand sie doch nunmehr bei allen Theaterauff\u00fchrungen seit 1980 ununterbrochen auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p>Allen Widrigkeiten zum Trotz waren die Auff\u00fchrungen ein voller Erfolg, was an der Resonanz der zahlreichen Besucher und an den Berichterstattungen im Mannheimer Morgen und Neckarblick zu h\u00f6ren und zu lesen war. Es zeigte sich, dass man bei der Auswahl des St\u00fcckes und bei den Besetzungen der einzelnen Rollen richtig lag.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Lob kam jedoch vom Autor des St\u00fcckes, Hans Schimmel, der bei der zweiten Auff\u00fchrung unter den Besuchern war.<\/p>\n<p>Nach der Auff\u00fchrung sprach er mit den Ensemblemitgliedern, begr\u00fc\u00dfte jeden mit Handschlag und erw\u00e4hnte, dass er das St\u00fcck selbst noch nie live gesehen habe.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck, das schwer zu spielen und eine Herausforderung an die Theaterspieler und an die Regisseurin sei, habe ihm sehr gut gefallen. Auch weil alle Eins\u00e4tze \u201epunktgenau\u201c, so wie er sich das vorstelle, gekommen sind.<\/p>\n<p>Wir, die Theatergruppe, verstehen dies als Best\u00e4tigung f\u00fcr unsere Arbeit, die wir nat\u00fcrlich weiterf\u00fchren wollen, so dass es im n\u00e4chsten Jahr wieder hei\u00dft:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Theater bei Aurelia<\/strong><\/h3>\n<p><em>Bernhard Ries<\/em><br \/>\n<em>April 2013<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte und mehr Das Theaterspiel hat eine gro\u00dfe Tradition beim MGV Aurelia. Bereits in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden Theaterst\u00fccke und Singspiele einstudiert, die bei den vereinseigenen Weihnachts- oder Muttertagsfeiern, zun\u00e4chst im fr\u00fcheren Vereinslokal \u201eSchiff\u201c und sp\u00e4ter in der Mehrzweckhalle, aufgef\u00fchrt wurden. 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